Steckdosen nachrüsten: Möglichkeiten, Kosten & Tipps
4 Min. Lesezeit · Von Florian Häußler
Mehrfachstecker und Verlängerungskabel quer durchs Zimmer sind nicht nur unschön, sondern auf Dauer auch ein Sicherheitsrisiko. Die saubere Lösung ist eine zusätzliche, fest installierte Steckdose. Welche Möglichkeiten es gibt und was das kostet, erklären wir hier.
Auf- oder Unterputz?
Beim Nachrüsten gibt es zwei Wege:
- Aufputz: Die Leitung läuft sichtbar in einem Kabelkanal an der Wand — schnell, günstig, ohne Stemmen. Ideal in Keller, Garage oder Werkstatt.
- Unterputz: Leitung und Dose verschwinden in der Wand — optisch sauber, aber aufwändiger (Schlitzen, Verputzen). Die übliche Wahl im Wohnbereich.
Woher kommt der Strom?
Eine neue Steckdose wird in der Regel an einen bestehenden, passenden Stromkreis angebunden — wichtig ist, dass dieser nicht überlastet wird. Bei größeren Erweiterungen oder in Feuchträumen kann ein eigener, separat abgesicherter Stromkreis sinnvoll sein.
Der kürzeste und sauberste Leitungsweg entscheidet maßgeblich über den Aufwand. Das schaut sich der Elektriker vor Ort an und schlägt die unkomplizierteste Lösung vor.
Was kostet das Nachrüsten?
Eine einzelne Aufputz-Steckdose ist günstig; je mehr Dosen, je länger der Weg und je aufwändiger die Verlegung (Unterputz), desto höher der Preis. Da sich kleinere Arbeiten gut bündeln lassen, lohnt es sich, gleich mehrere Wünsche zusammenzufassen. Fragen Sie einfach unverbindlich an — Sie bekommen schnell einen ehrlichen Richtwert.
